Über AW Speziguzi

Wie kam es eigentlich dazu, werden Sie sich sicher fragen?

Nun ja, es begann 1996 in Mögglingen als 25 Jähriger Teenie, schon verheiratet seit 1992 mit einer lieben und verständnisvollen Ehefrau.

Für meine ersten Versuche der Fahrzeugalterung (Patinierung) verwendete ich Abtönfarben aus dem Baumarkt, die als Mischfarben für die weiße Wandfarbe benutzt werden. Die Versuche, die später auf verschiedene Lok ausgedehnt wurden, brachten für mich nicht den erhofften Erfolg. Abtönfarben lehne ich nicht grundsätzlich ab, sondern setze sie im Hausmodellbau gerne ein.

Pulverfarben, damals von einen Vereinsmitglied empfohlen, brachten für mich auch nicht das gewünschte Ergebnis.

Als mich verschiedene Vereinsmitglieder darauf ansprachen, dass im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Aalen (EFA) noch eine Airbrushpistole herumläge die ich doch mal ausprobieren solle, wurde der eigentliche Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt. Nach anfänglichen Fehlschlägen stellte sich langsam der Erfolg in der Kunst des Luftpinselmalens ein.

Zuerst wurden meine Künste auf die Vereinsanlage ausgedehnt, wofür ja eigentlich die Pistole gedacht war. 80% der patinierten Fahrzeuge auf der Anlage stammen aus meiner Hand.

Bei einer Ausstellung konnte ich meinen ersten Kunden und jetzigen Freund kennenlernen. Er begleitet mich bis heute auf dem Weg, unterstütz und motiviert mich. Ich bin ihm sehr dankbar bis heute!

Danke Albrecht !

Heute arbeite/brushe ich mit Emailfarben von Revell, Humbrol, Bauhaus, etc., weil diese Farben aus meiner Sicht auch was taugen. Sie halten ein Modellleben lang und bleichen nicht aus. Man kann es auch auf zahlreichen Fotos in den Foren anschauen. Einfach nur nach Speziguzi googeln!

Damit wäre ich bei meinem Nickname Speziguzi. Woher kommt der Name Speziguzi?

Nun ja, er entstand aus einer Wortbastelei, aus dem Namen „Spezzeguzze“, aus einer Szene des Kinofilms „Keiner haut wie Don Camillo“, mit Terence Hill.

Hier die Szene: Peppone, der Bürgermeister und treuer Parteianhänger der kommunistischen Partei, hatte in der Lotterie gewonnen. Als Lotteriegewinner und treuer Kommunist hätte er den Lottogewinn an seine anderen Proletarier abtreten müssen.  Aber er nahm eine Pseudonym an: „Pepito Spezzeguzze“, denn er wollte ja nicht teilen. Don Camillo war aber nicht dumm und wusste zu genau, wer dieser Lotteriegewinner ist. Er entlarvte ihn beim Kartenspielen im Dorfcafe, he,he,he.

So entstand der Name Speziguzi ursprünglich für Ebay, wo ich ein paar Sachen verkaufen wollte. Mittlerweile steht der Name Speziguzi für meine kleine Firma und ist ein Symbol für Qualität.

Und der Name AW ?

Dieser stammt von einem Scherz den mein Freund Albrecht bei einem Besuch vor 2 Jahren im AW-Stendal gemacht hatte. Ich übernahm die Buchstaben und setzte sie vor den Speziguzi, damit war der Firmenname AW Speziguzi geboren.

Der Anfang der Karriere begann eigentlich bei Drehscheibe-Online, wo ich seit 2008 auch unter dem Namen Speziguzi bekannt bin. Seit Anfang 2009 bin ich im H0-Modellbahnforum und von Ende 2009 bis zur Auflösung im März 2011 im H0-Zweileiterforum aktiv und veröffentliche mein Arbeitsergebnisse für andere User. So können damit auch sie die Kunst des Patinierens erlernen.

Ich möchte mit den Modellen, die durch meine Hände entstanden sind, nicht angeben. NEIN! Sie sind Anschauungsobjekte für diejenigen, die es auch versuchen wollen.

Ich habe genauso angefangen. Schmökern in sämtlichen Eisenbahnillustrierten und Magazinen solange, bis ich den Versuch unternahm, es auch selber auszuprobieren. Ich möchte die Kunst des Patinierens auch anderen Modelleisenbahnern näherbringen. Die Modelllandschaft ist noch nicht mit sehr vielen Patinierern gesegnet. Nicht jeder traut sich an die Sachen heran. Zugegeben, ich stosse auch an meine Grenzen, besonders wenn es um das Lackieren kompletter Lokgehäuse geht. Dafür habe ich einfach kein Händchen. Das kann ich wiederum mit demPatinieren von verschiedenen Fahrzeugmodellen im H0 Sektor wettmachen.

So, ich hoffe Sie wissen jetzt, wer hier mit dem Namen Speziguzi gemeint ist!