Über Patinierung

Die Patinierung, Alterung, Weathering, im schwäbischen auch Dreckla genannt, hat sich für mich zu einem unverzichtbaren Teil der Modellbahn entwickelt. Für mich ist die Patinierung von Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken. Dabei halfen mir Jörg Chocolatys Werke, die er in verschiedensten Fachzeitschriften veröffentlichte. Er gilt für mich auch als Guru unter den Patinierern. Einen besseren wie ihn kenne ich im europäischen Raum nicht.

In den USA gibt es auch tolle Patinierer, da fiel mir neulich sogar die Kinnlade herunter, als ich die tollen Bilder von US-Güterwagen sehen konnte.

Jörg Chocolaty ist für mich aber auch das Vorbild schlechthin. Denn seine Farbzusammensetzungen in diesem Metier sind für mich Vorbild. Schwarzbrushen oder Zuadreckla kann jeder, da braucht man nicht viel zu können.

Aber richtige Patinierung und auch noch vom Foto aufs Modell übertragen, da braucht man schon ein wenig Erfahrung. Und die Erfahrung wächst ja bekanntlich mit der Übung und den Jahren. Ohne Erfahrung geht gar nichts. Auch ich musste Lehrgeld zahlen bis ich soweit war.

Hier als Beispiel eine 211 070 eines Kunden, ein Wechselstrommodell von Roco.

Oder dieses Modell hier, das erst vor kurzem das AW verlassen konnte. Das Gardemädchen der Preußen, die P 8.

Aber auch Triebwagen sind und bleiben von meinen Künsten nicht verschont, z. B. der Roco VT 98.

Viele weitere Arbeitsergebnisse können Sie in meiner Galerie sehen.

Sicherheitshinweise – Gesundheitsgefahr – Explosionsgefahr – Umweltgefährdung

Wer mit Aerosolfarben, Nitrofarben und entzündlichen Reinigern arbeitet, sollte sich stets bewusst sein, dass ein Schutz der Atemwege und Explosionsschutz unerlässlich sind. Kleinkinder und Haustiere dürfen sich nicht im Arbeitsbereich/Airbrush-Raum aufhalten. Essen, Trinken und Rauchen sind dort tabu.

Bei lösungsmittelhaltigen Farben ist unbedingt eine professionelle Atemschutzmaske der entsprechenden Schutzklasse (z.B. Dräger) zu verwenden. Zweckmäßig ist der Einsatz einer Absaugvorrichtung oder ersatzweise die Anwendung im Freien.

Die Verarbeitungs- und Warnhinweise der Hersteller auf den Produkten/Gebinden sind grundsätzlich zu beachten.